Die Quote die Frauen diskriminiert
Wir haben den Sexismus scheinbar endgültig besiegt. Die Politik feiert den Triumph der Gerechtigkeit. Wir zwingen Unternehmen jetzt gesetzlich zu ihrem Glück. Die Frauenquote regelt den Rest. Kompetenz rückt stellenweise in den Hintergrund. Das biologische Geschlecht reicht plötzlich als maßgebliche Qualifikation aus.
Ein Hoch auf den verordneten Fortschritt. Wir befreien Frauen von alter Unterdrückung. Die gewählte Methode ist absolut bestechend. Wir reduzieren Frauen auf exakt das Merkmal, wegen dem man sie früher diskriminiert hat. Ein wahrer Geniestreich der modernen Identitätspolitik.
Stell dir eine fachlich brillante Frau vor. Sie ackert jahrelang hart für ihre Karriere. Sie sticht alle Konkurrenten aus und übernimmt verdient den Chefposten. Sofort startet der unvermeidliche Flurfunk. Kollegen tuscheln beim Kaffee. Niemand respektiert ihre fachliche Exzellenz. Alle sehen nur noch die Quotenfrau. Der Gesetzgeber ruiniert jeden hart erarbeiteten Respekt im Vorbeigehen.
Das System erklärt Frauen offiziell für bedürftig. Das Gesetz signalisiert unverblümt, dass der Aufstieg aus eigener Kraft unmöglich ist. Staatlicher Welpenschutz muss her. Ohne die rettende Regulierung wären weibliche Talente im Haifischbecken chancenlos geblieben. Früher nannte man so etwas Bevormundung. Heute tarnt sich diese Demütigung erfolgreich als Gleichberechtigung.
Die Quote degradiert fähige Menschen zu bloßen Quotenfüllern. Eine Frau agiert nicht primär als visionäre Führungskraft. Sie funktioniert als abgehaktes Kästchen auf der internen Compliance Liste. Das Unternehmen vermeidet Ärger und präsentiert die Besetzung strahlend im Jahresbericht. Der Mensch dient am Ende als regulatorisches Feigenblatt.
Wir bekämpfen die Kategorisierung von Menschen mit einer völlig neuen Kategorisierung. Wir ignorieren das Individuum konsequent. Wir fixieren uns blind auf das Geschlecht. Frauen zahlen für diese Politik den doppelten Preis. Früher nahm man sie nicht ernst. Heute gelten sie als bequemes Mittel zum Zweck. Wahrer Fortschritt sieht definitiv anders aus.
